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Ausstellung "Reisebilder" Franz Fusseder

Do, 29.01.2026 um 19.00 Uhr: "Reisebilder" Vernissage zur Ausstellung von Franz Fusseder  

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Zwischen dem 29. Januar und dem 21. April zeigt die Stadtbücherei „Reisebilder“ von Franz Fusseder. Der in München ansässige Maler ist in Garching kein Unbekannter, stellte er doch bereits vor vielen Jahren einmal im Bürgerhaus aus.

Franz Fusseder, geboren 1946, wuchs auf einem niederbayerischen Hof auf, bevor er in München bei Prof. Alexander Wecker-Bergheim Malerei studierte. Er ist Mitglied des Münchner Künstlerkollektivs Katakombe, der Münchner Künstlergemeinschaft „Freiraum“, langjähriger Dozent für Malerei an der Münchner Volkshochschule und seit 1994 Mitglied der San Diego Watercolour Society. Bis heute bietet er Kurse und Einzelunterricht in Aquarellmalerei und Zeichnen in seinem Atelier am Königsplatz an.

Schon während seiner Ausbildung führten mehrmalige, teils monatelange Reisen Franz Fusseder nach Südkalifornien, Mexiko, New York, Spanien, Portugal und Frankreich. Bis heute ist Franz Fusseder ein Reisender, ein Suchender, geblieben.

Auf Reisen zu malen hat in der Kunstgeschichte eine lange Tradition. Schon in der Renaissance gingen Künstler wie Albrecht Dürer oder Leonardo da Vinci auf Reisen, verbanden die neuen Eindrücke der äußeren Welt mit ihrer künstlerischen Produktion. Spätestens in der Romantik gab es für die Künstler:innen kein Halten mehr, sie verließen ihre Ateliers, um endlich, begünstigt durch Neuerungen wie die Ölfarbe in der Tube, „en plein air“, im Freien, zu malen.

Auch Franz Fusseders bevorzugtes Motiv ist das Freie, die Natur. Der Maler, der von sich sagt: „Ich liebe Bäume“, entdeckt mit seinen Arbeiten die „Poesie der Landschaft“ immer wieder neu.

Für seine „Reisebilder“ wählt Franz Fusseder bewusst die skizzenhaften Techniken der Aquarellmalerei und der Zeichnung. Dadurch kommen die Mobilität und Spontaneität der auf Reisen entstandenen Bilder unmittelbar zur Geltung, zugleich geht eine große Authentizität von seinen Arbeiten aus. Striche oder leuchtende Aquarellfarben, flüchtig aufs Papier gebracht, finden dabei zu einer ganz eigenen, abstrahierten Bildsprache.

Die Leidenschaft, mit der Franz Fusseder die Eindrücke seiner Reisen mit Farbe und Stift festzuhalten versucht, ist spürbar. Er ist ein Künstler mit Leib und Seele. Schon früh entschied er für sich: „Ich werde immer am Malen festhalten, im Bewusstsein aller damit verbundenen Risiken.“ Das ist ihm bis heute hervorragend gelungen.

Die Ausstellung seiner aquarellierten und gezeichneten „Reisebilder“ wird am Donnerstag, den 29. Januar um 19.00 Uhr mit einer Vernissage in der Stadtbücherei eröffnet.

Anschließend sind die Arbeiten zu den regulären Öffnungszeiten (Mo 11-20 Uhr, Di bis Fr 11-18 Uhr, jeden 1. Sa im Monat 9-13 Uhr) zu sehen.